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29. Kappensitzung 26.01.2008  

Quelle: Der Patriot vom 28. Januar 2008          

Stimmungshoch über Ninive

Die Kappensitzung der Kleinen Kneblinghauser Karnevalsgesellschaftstand dem jecken Treiben der Karnevalshochburg Köln in nichts nach

KNEBLINGHAUSEN   „Gestern noch in der Provinz Köln und heute in der Karnevalshochburg Ninive“, scherzte Martin Will, 2. Vorsitzender der KKK, als er am Samstag die von ihrem Fernsehauftritt in Köln zurückgekehrte KG Rüthen bei der Kappensitzung der Kleinen Kneblinghauser Karnevalsgesellschaft begrüßte. Recht hatte er. Die Narren aus Kneblinghausen stehen den Kölnern in nichts nach, was das jecke Treiben betrifft.Eine Pointe folgte der nächsten. Büttenredner Thomas Feldmann sorgte für die ersten Lacher. Mit viel Witz nahm er das Dorfleben auf die Schippe: „Rechts vor links ist hergekommen, doch das wird nicht so ernst genommen“, witzelte er über das Verkehrswesen. Der Running Gag war aber der Tod eines Huhns, das von einem Kneblinghauser überfahren wurde.
Auch die „Lötkolben“, die die Ereignisse des Jahres im Stil der Tagesschau kommentierten, machten neben Späßen zum Thema Frauen in der Feuerwehr ihre Scherze über das Federvieh. Natürlich durfte auch das Wetter nicht fehlen. Die Bilanz für die nächsten Tage ist positiv: Das Stimmungshoch über Ninive wird sich noch bis zum Rosenmontag halten. Ein weiteres Stimmungshoch waren die „Mörtelbuben“, die als Schlümpfe und Vader Abraham verkleidet das Geschehen in Ninive durch den Kakao zogen.
Die Frauen der kfd und die „Wühlmäuse“ feierten mit bekannten Schlagern ordentlich Apr
ès-Ski. So kamen auch ein paar scheinheilige Nonnen auf die Bühne, die zu den Klängen von „Laudato Si“ die Hüften schwingen ließen. Das „Bauernballett“ holte noch „Das rote Pferd“ samt Fliegen nach Ninive und f_CHAR_6
_llte die Schützenhalle bis in den letzten Winkel mit Stimmung. Zum Finale kamen noch mal alle Akteure, zu denen auch die Seniorengarden aus Rüthen und Kallenhardt, der Fanfarenzug Prinz- Regent, die Hot Steppers, die Flashdance Group und die Juniorengarde aus Kallenhardt gehört
en, sowie die Gastvereine aus Meiste, Rüthen und Effeln auf die Bühne und starteten in eine närrische Partynacht.

Programm:

1) Einmarsch KKK

2) Gardetanz Seniorengarde Rüthen

3) Einzug KG Rüthen

4) Einzug MFC Meiste

5) Flashdance-Gruop Meiste

6) Einzug SF Effeln

7) Büttenrede

8) Seniorengarde KCK

9) Lötloben

10) Schunkelkette

11) Mörtelbuben

12) Fanfarenzug Prinz-Regent

13) Juniorengarde KCK

14) KfD / Wühlmäuse

15) Hot Steppers Weine

16) Bauernballett

17) Finale

Besonderheiten:
- musikalische Begleitung Fanfarenzug Prinz-Regent und Tanzband Albatross
- Gäste: KG Rüthen, SF Effeln, MFC Meiste
-    Hinweis auf Jubiläumsveranstaltung am 17. Januar 2009 (33 Jahre KKK)

Quelle: Westfalenpost vom 28.Januar 2008           

Ninive Helau

KKK-Kappensitzung

27.01.2008, Friedrich Vorsthoven

Kneblinghausen. Mit Eigengewächsen und Gastgeschenken veranstaltete die Kleine Kneblinghauser Karnevalsgesellschaft (KKK) erneut eine Kappensitzung der Extraklasse.

Mit einem drei Mal kräftigen „Ninive Helau” zogen Präsidium und Elferrat, geleitet vom Fanfarenzug Prinz-Regent Büren auf die Bühne, im Gefolge die Gastvereine, darunter die KG Rüthen mit Präsident, Elferrat, Prinzenpaar und Kinderprinzenpaar, der MFC mit seinem 7er-Rat und der jungen Tanzgarde,  außerdem erstmals der SF Effeln.  Es wurde ein Feuerwerk der guten Laune, eingeläutet durch den Gardetanz der Seniorengarde der KG Rüthen. In der Bütt machte sich Thomas Feldmann Gedanken über den Ort und über seine Frisur. „Früher brauchte ich einen Kamm, heute Waschlappen und Schwamm”, reimte das Elferratsmitglied, um nach dieser Offenbarung einigen Dorfbewohnern die Haare zu waschen — verbal natürlich.  Die Seniorengarde des KC Kallenhardt hielt die Gäste fernöstlich in Atem. Allein die Kostüme der Samurai und Geisha gehörten in die Kategorie Extraklasse. In die Kategorie bester Dorftratsch kann sich dagegen die Gruppe „Lötkolben” einordnen. Sie berichtete in einer Tagesschau über einen Huhn-Exportschlager, den Nikolaus mit unbedachten Äußerungen und über die RWE, die wegen zu hohen Stromverbrauchs — Auslöser waren zu pompöse Lichterketten zur Weihnachtszeit — eine Biogas-Anlage bauen möchte. Auch die „Mörtelbuben” machten sich über das Dorfgeschehen her. Diesmal als Schlümpfe mit Gastauftritt. Mit dabei war auch die kfd, die „Wühlmäuse” und natürlich die hübschen Damen aus Weine und Kneblinghausen, die „Hot Steppers”, mit einer Power-Show als knackige Rock-Einlage mit geschminktem Blitz vor Augen.  Und zum Schluss? Natürlich das Bauernballett. Wenn das loslegt, bleibt beim KKK kein Auge trocken.  Die KKK ehrte außerdem zwei verdiente Mitglieder der Gesellschaft. Annemie Mitsch hatte auf einer Weinprobe einen Preis gewonnen, konnte ihn aber damals nicht abholen,  das holte die KKK jetzt nach, die Gewinnerin darf  sich nun Weinkönigin nennen. An Jörg Thomas ging ein Dank für seine Web- und Fotoarbeiten.